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Gebrauchte

Eine Strickmaschine anzuschaffen, ist ein gewaltiger Kostenfaktor. Ob einem das Maschinenstricken gefällt, ob einem die Maschine liegt, ob man den "Draht" zur Maschine bekommt, weiß man erst, wenn man sie hat.

Wichtig ist: Die Strickmaschine muß einem liegen und (Auch wenn sich´s komisch anhört) man muß sie mögen ! Ich bin sicher, daß mindestens 80 % aller Strickmaschinen auf irgendwelchen Dachböden, in diversen Kellern oder unter irgendwelchen Betten gelagert werden, weil die Besitzerin (oder der Besitzer) mit dem Gerät nicht klar kommt. Schade um die Investition. Ich will hier auf keinen Fall gegen die Strickmaschine argumentieren, niemals. Meine Gisela möchte ich niemals hergeben und wenn ich´s nochmal zu tun hätte, würde ich mir sofort wieder eine kaufen aber dem Neuling empfehle ich, kuck dir eine Maschine an und vor Allem:

Lass dir die Strickmaschine von Einem erklären, der Ahnung von der Sache hat.

Das ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Start. Viele Neulinge gehen mit völlig falschen Erwartungen an die Sache heran und werden mächtig enttäuscht deshalb empfehlen wir: Fangt mit einer "Gebrauchten" an.

Soviel dazu!

 

Worauf man beim Kauf einer gebrauchten Strickmaschine achten sollte:

  • Nach Möglichkeit die Maschine vorführen lassen bzw. in Betrieb sehen.
  • Die Nadelführungen müssen glatt sein, d.h. kein Rost und keine Kerben in den Führungen.
  • Die Schlösser unbedingt von der Unterseite anschauen, ob eine Beschädigung zu sehen ist. Durch Herunterfallen kann das Schloss beschädigt worden sein und Reparaturen oder ein neues Schloss sind teuer.
  • Die Nadeln im Nadelbett gleichmäßig ausrichten und prüfen, ob sie gerade in den Führungsschienen liegen (der Kopf nicht verdreht ist).
  • Die Nadeln nach oben schieben und auch hier darauf achten, dass sie gerade in einer Reihe stehen.
  • Mit einem Blatt Papier die Zungen der Nadeln schließen, das muss ganz leicht gehen. Mit WD40 (Gibts im Baumarkt) kann man viel machen, aber halt nicht alles.
  • Wenn einzelne Nadeln beschädigt sind, so kann man diese leicht austauschen. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht durch einen anderen Defekt der Maschine (z.B. am Schloss) verbogen werden, so dass der Schaden auch bei neuen Nadeln sofort wieder eintritt.
  • Die Schlösser sollen sich leicht über das Bett bewegen lassen.
  • Was wird als Zubehör mitgeliefert? Sind wichtige "Kleinteile", wie Deckerkämme und Gewichte dabei? Wir wissen von einem Fall, bei dem nur das Bett verkauft wurde. Na kommt dann für die notwendigen Teile ganz schnell ein nettes Sümmchen zusammen.
  • Ist die Betriebsanleitung dabei? Ohne Betriebsanleitung hat man so seine Probleme die Handhabung der Maschine zu erlernen und wem sie fehlt, dem bleibt häufig nur der Gang zu Onken oder WSM (Kostet Geld, so ca. 40 Euro).

 

Gebrauchte Strickmaschinen werden sehr oft von Personen verkauft, die durch einen Dachbodenfund oder eine Erbschaft zu dem guten Stück gekommen sind. Sie haben keine Ahnung davon, was sie vor sich haben. Sie wollen halt ein paar Euros rausschlagen und gut is. Man kann diesen Leuten nicht böse sein, sie wissen nicht, was sie da haben, wissen nicht, ob die Maschine funktioniert, ob sie vollständig ist. Deshalb hier nochmals die Warnung: Schaut euch alles genau an und wenn ihr Zweifel habt, erbitte euch Bedenkzeit und recherchiert im Internet, was alles dabei sein muß.

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